Simulation und Monte-Carlo — Aufgaben
Klasse 10
Aufgaben
Aufgabe 1
Ein fairer Würfel wurde -mal geworfen. Die Ergebnisse:
| Augenzahl | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Häufigkeit | 31 | 38 | 28 | 35 | 34 | 34 |
- Berechne die relative Häufigkeit jeder Augenzahl.
- Vergleiche mit der theoretischen Wahrscheinlichkeit .
- Schätze aus der Simulation: Wie oft fiel eine Zahl ?
Aufgabe 2
Zur Simulation eines Münzwurfs wird die Zuordnung verwendet: gerade Ziffer = Kopf (K), ungerade Ziffer = Zahl (Z). Folgende Zufallsziffernfolge liegt vor:
- Übertrage in K/Z-Folge.
- Berechne die relative Häufigkeit von Kopf.
- Wie viele aufeinanderfolgende Ziffern müsste man auswerten, um mit hoher Sicherheit schätzen zu können? (Schätzung, keine genaue Berechnung nötig.)
Aufgabe 3
Zwei faire Würfel werden gleichzeitig geworfen. Gesucht ist .
- Berechne die theoretische Wahrscheinlichkeit exakt.
- Beschreibe, wie du das Experiment mit einer Tabelle von Zufallszahlen (Ziffern 1–6) simulieren würdest.
- Eine Simulation mit ergab 84 mal die Summe 7. Vergleiche die relative Häufigkeit mit dem theoretischen Wert.
Aufgabe 4
Zur Schätzung von werden zufällige Punkte mit erzeugt. Davon liegen Punkte innerhalb des Viertelkreises ().
- Schätze aus diesen Daten.
- Wie groß ist der absolute Fehler gegenüber dem wahren Wert ?
- Was müsste man tun, um die Schätzung zu verbessern?
Aufgabe 5
Das Geburtstagsproblem: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Gruppe von Personen mindestens zwei am selben Tag Geburtstag haben?
Für berechnet man:
- Erkläre, warum dieser Term die Wahrscheinlichkeit für „alle verschieden” beschreibt.
- Berechne für (Taschenrechner).
- Was ist ?
- Beschreibe, wie man dieses Ergebnis mit einer Simulation überprüfen könnte.
Aufgabe 6
Eine Simulation von Versuchen ergibt, dass ein Ereignis in Versuchen eintritt.
- Schätze aus der Simulation.
- Welche bekannte Konstante schätzt diese Simulation offenbar?
- Was wird hier geometrisch simuliert?
(Das Verfahren ist identisch zu Aufgabe 4.)
Aufgabe 7
Eine faire Münze wird solange geworfen, bis zum ersten Mal Kopf fällt. Sei die Anzahl der Würfe.
- Berechne , , , .
- Berechne .
- Beschreibe, wie man mit einer Simulation schätzen könnte.
Lösungen
Lösung 1
Relative Häufigkeiten: ; ; ; ; ;
Theoretisch je . Alle Werte liegen nahe daran — typische Schwankungen bei .
Zahlen : Mal. Relative Häufigkeit: (theoretisch ).
Lösung 2
Ungerade: Z, Z, K, Z, K, Z, K, K, Z, K, K, Z, Z, K, K → 8 K, 7 Z
Faustregel: Bei Versuchen liegt die relative Häufigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich . Für : .
Lösung 3
- Günstige Paare mit Summe 7: (1,6), (2,5), (3,4), (4,3), (5,2), (6,1) — 6 von 36.
Zwei unabhängige Zufallsziffern 1–6 erzeugen. Wenn ihre Summe 7 ergibt: Treffer. mal wiederholen.
Relative Häufigkeit: — sehr nahe am theoretischen Wert .
Lösung 4
erhöhen — bei ist die Schätzung typischerweise auf genau.
Lösung 5
Die erste Person hat frei wählbaren Geburtstag (Faktor ). Die zweite muss einen anderen Tag haben (), die dritte noch einen anderen () usw. bis zur 23. Person ().
Simulation: Für jede Gruppe zufällig 23 Zahlen aus ziehen (mit Zurücklegen). Prüfen, ob eine Zahl doppelt vorkommt. Nach vielen Gruppen die relative Häufigkeit berechnen.
Lösung 6
— offenbar wird geschätzt.
Es wird die Monte-Carlo-Methode für den Viertelkreis verwendet, aber nur des Quadrats genutzt, oder der Radius ist . Wahrscheinlicher: Es wird über simuliert — die Fläche des Viertelkreises mit Radius ist . Am naheliegendsten: klassische -Simulation mit . ✓
Lösung 7
, ,
Simulation: Münze werfen (oder Zufallszahl erzeugen), bis erstmals 1 (Kopf) erscheint. Anzahl der Würfe notieren. Diesen Versuch mal wiederholen. Anteil der Versuche mit berechnen.